Die Portraitsammlung - Dr. Senckenbergische Stiftung
Bildnis:
Eduard Rüppell
Künstler:
Hermann Kruse (1864-1928)
Kopie nach Karl Georg Hom (1838–1911) von 1866
Datum:
um 1907
Technik / Größe:
Öl auf Leinwand / 104 x 81 cm
Anmerkungen:

Der Frankfurter Wilhelm Peter Eduard Simon Rüppell (1794-1884) studierte an verschiedenen Universitäten in Italien Naturwissenschaften, erlernte aber getreu der Familientradition (Bankhaus Rüppell & Harnier) ebenso das Bankwesen. 1817 unternahm er aufgrund einer Lungenerkrankung seine erste Reise nach Ägypten, der große Expeditionen nach Nordostafrika folgten. Rüppell war Mitbegründer der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft und wurde 1841 ihr zweiter Direktor. 5 Tiergattungen und 79 Tier- und Pflanzenarten wurden nach ihm benannt. Seine von den Reisen mitgebrachten Präparate bildeten die Basis des Senckenbergmuseums. Rüppells große Verdienste auf den Gebieten der Zoologie, Mineralogie, Paläographie, Geographie und Numismatik wurden international anerkannt. So war er auch der erste Ausländer, der von der Royal Geographic Society in London mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet wurde.

Provenienz:
Geschenk des Vereins für Geographie und Statistik 1907.