Die Portraitsammlung - Dr. Senckenbergische Stiftung
Bildnis:
Emil Sioli
Künstler:
Jakob Nussbaum (1873-1936)
Datum:
1931
Technik / Größe:
Öl auf Leinwand / 76 x 61 cm
Anmerkungen:

1875 promovierte Emil Sioli (1852-1922) in seiner Geburtsstadt Halle zum Doktor der Medizin. Nach einem Aufenthalt am Anatomischen Institut in Straßburg und diversen Praxisvertretungen wurde er 1877 Assistenzarzt an der Psychiatrischen Anstalt Nietleben. Es folgte eine Stelle an der Psychiatrischen Klinik der Charitè in Berlin. Dieser schlossen sich leitende Tätigkeiten in Schlesien an. 1885 veröffentlichte der anatomisch interessierte Sioli seine Arbeit „Über direkte Vererbung von Geisteskrankheiten“. 1888 zog er nach Frankfurt am Main und übernahm von Heinrich Hoffmann die Direktion der „Anstalt für Irre und Epileptische“. Alois Alzheimer begann hier als Siolis Assistent. 1907 wurde Sioli zum Professor ernannt und nach der Gründung der Frankfurter Universität Ordinarius. Seine Einrichtung wurde in die „Städtische und Universitätsklinik für Gemüts- und Nervenkranke“ umbenannt. 1916 erhielt er den Titel Geheimer Medizinalrat und wurde Dekan der Medizinischen Fakultät.

Provenienz:
Geschenk vom Sohn des Dargestellten 1931.