Johann Baptiste Georg Wolfgang Fresenius

Johann Baptiste Georg Wolfgang Fresenius (1808-1866) studierte in Heidelberg, Würzburg und Gießen Medizin. Nach seiner Promotion 1829 war er als praktischer Arzt in Frankfurt tätig und beschäftigte sich zudem intensiv mit der Botanik. Er wurde Direktor der Sencken­bergischen Natur­forschenden Gesell­schaft und des Botanischen Gartens. 1832 brachte Fresenius sein „Taschenbuch zum Gebrauche auf botanischen Excursionen in der Umgebung von Frankfurt“ heraus. Ab 1845 galt seine Auf­merksamkeit der Erforschung mikro­skopischer Algen und Pilze. Er entdeckte den für den Menschen schädlichen Schimmel­pilz „Aspergilus fumigatus“. Johann Baptiste G. W. Fresenius war einer der ersten Natur­wissenschaftler, der die Forschung an Sporen und Pilzen in den Mittelpunkt stellte. 1836 wurde nach ihm eine in Südafrika beheimatete Pflanze „Fresenia“ benannt. Seinen Schüler Anton de Bary (1831-1888) inspirierte er ebenfalls zur Forschung an Algen und Pilzen. 1866 verstarb Fresenius in Frankfurt an einer Lungen­entzündung.